Pfirsiche und Soldaten in Um Salamona

Endlich mal ein Freitag nicht in Bil’in. Demonstration gab’s trotzdem und zwar am Rande des kleinen Städtchens Um Salamuna. Zusammen mit 200 Israelis, Palästinenser und Internationals fanden wir uns auf einem kleinen Acker ein und warteten wie gewöhnlich auf das Ende des Freitaggebetes. Die Demo sollte eigentlich entlang der Straße führen, doch versperrten uns die [...]

Demo am Huwwara Checkpoint

Zwei Reisebusse voll mit Palästinensern, ausländischen Aktivisten, Journalisten und Sanitätern fuhren zum Huwwara-Checkpoint vor Nablus (s. Roadtrip durch Palästina). Ich als ein, auf ein neues Visa hoffenderer, non-arestable, spielte Kameramann. Die Demonstration blieb friedlich, die Checkpoint-Soldaten ließen alles friedlich über sich ergehen, Mohammad hielt vor den Augen der wartenden Palästinenser eine ergreifende Rede . [...]

Wie jeden Freitag

Das dritte mal bei der Demo in Bil’in, diesmal mit George und Jonas. Die Straße war mit Stacheldraht versperrt, was allerdings recht sinnlos war, da man einfach drumherum laufen konnte. Zu Anfang gab es gleich eine ganze Menge Tränengas woraufhin sich die Demonstration in auf ein paar Hundert Meter Breite verteilte. Eine der Tränengasgranaten [...]

„Only Teargas and Rubber Bullets“ Freitagnachmittags in Bil’in

Es ist Freitags 11 Uhr, der erste wirklich sonnige Tag seit Wochen. Bei Tee und Keksen sitzen wir auf dem Dach von Saids Mutter und staunen darüber wie dieser Junge es geschafft hat auf die andere Seite des Zaunes zu kommen, einen israelischen Funkturm zu besteigen und auf ihm die palästinensische Flagge zu hissen. Sein Name ist Tito, er kommt aus Puerto Rico und er blickt nun, umkreist von israelischen Soldaten auf das hinab was einst zur palästinensischen Stadt Bil’in gehörte.

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Was soll das hier?

Hier schreibt Fabik über die Dinge, die er kennt, sich einbildet zu kennen oder gerne kennen würde. Manchmal schreibt er auch einfach das, wozu ihn seine Finger treiben oder wiederverwertet uralte Gedanken.
Eigentlich würde Fabik auch viel lieber als freier Journalist mit Frau und Kind in einer Holzhütte in Ruanda wohnen. Er weiß nur nicht so genau, wie sowas geht.

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