Ein Vormittag mit der Border Police

Was tun nach der Highschool? In Israel lautet die Antwort meisten, Armee für die nächsten drei Jahre. Doch was wenn man den Aufnahmetest nicht besteht, man zudem einen riesen Arschloch ist, niemals Freunde hatte und der einzige Sinn, den man im Leben noch sieht, darin besteht all den Frust über das eigene überflüssige Dasein an [...]

Demo am Huwwara Checkpoint

Zwei Reisebusse voll mit Palästinensern, ausländischen Aktivisten, Journalisten und Sanitätern fuhren zum Huwwara-Checkpoint vor Nablus (s. Roadtrip durch Palästina). Ich als ein, auf ein neues Visa hoffenderer, non-arestable, spielte Kameramann. Die Demonstration blieb friedlich, die Checkpoint-Soldaten ließen alles friedlich über sich ergehen, Mohammad hielt vor den Augen der wartenden Palästinenser eine ergreifende Rede . [...]

Vom Checkpoint zur Mauer ins Ghetto. Teil 2: Die rote Linie um Qalqilia

Qalqilia ist die Prophezeiung dessen, was in einer ungewissen Zukunft einmal Republik Palästina genannt werden wird. Ein Ort, in der dein Wochenendpicknick, deine Abendgestaltung, dein Alltag, dein Leben abhängt von der Willkür 20-jähriger Wehrdienstleistender. Eine Ansammlung von ummauerten Ghettos, in denen die unzähligen Kameras entlang der Mauern, keine Menschen mehr sondern nur noch potentielle Sicherheitsrisikos auf die israelischen Überwachungsmonitore projizieren und in denen es selbst die Nachrichten über die Toten nicht mehr schaffen die Welt außerhalb der Mauern zu erreichen.

Vom Checkpoint zur Mauer ins Ghetto. Teil 1: Roadtrip nach Nablus

n den Straßenrand stellen und mit der Hand zum Boden zeigen. Obwohl, eigentlich ist dies schon überflüssig, da sowieso jeder Taxifahrer erst einmal hupend annimmt man möchte mitfahren, solange man keine verneinende Geste macht. Dem Vordermann auf die Schulter klopfen, etwas Geld in die Hand drücken. Er fragt „wahid?“ (eins), ich sage „la ithnan“ (nein, [...]

Rechtskram

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Was soll das hier?

Hier schreibt Fabik über die Dinge, die er kennt, sich einbildet zu kennen oder gerne kennen würde. Manchmal schreibt er auch einfach das, wozu ihn seine Finger treiben oder wiederverwertet uralte Gedanken.
Eigentlich würde Fabik auch viel lieber als freier Journalist mit Frau und Kind in einer Holzhütte in Ruanda wohnen. Er weiß nur nicht so genau, wie sowas geht.

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Fabian Köhler
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